Unternehmensbeteiligungen, Aktien, Derivate, Commodities & Futures, Rohstoffe, Devisen, CFDs, Handel auf Margin-Basis, Kassageschäft, Private equity, Termin- und Swapgeschäfte, Zinsdifferenzgeschäft, Devisenoptionen, Calls und Puts, Vorzugsaktien, Zertifikate, Hedging, Forex, private placement, Anleihen, Venture capital.
Share/SaveDevisenhandel, CFDs: Als Devisenmarkt (auch genannt Foreign Exchange market, FX Market, Forex, Währungsmarkt) bezeichnet man den globalen Markt, auf dem Währungen (bzw. auf Währungen lautende kurzfristige Forderungen, so genannte Devisen) gehandelt werden. Angebot und Nachfrage von ausländischen Währungen treffen hier aufeinander. Der Devisenmarkt ist mit einem Tagesumsatz von ca. 4 Billionen US-Dollar im Jahr 2007 der größte Finanzmarkt der Welt. Hierbei liegt keine Bindung an einen festen Börsenplatz vor, sondern der Markt entsteht durch ein weltweites Netz von Interbankenbeziehungen. Ein Devisengeschäft beinhaltet den gleichzeitigen Kauf und Verkauf von unterschiedlichen Währungen am Interbankenmarkt. Dadurch bilden sich Tauschverhältnisse, so dass der Wert jeder Währung in der jeweils anderen ausgedrückt werden kann. Auf dem Devisenmarkt bildet sich so der nominale Wechselkurs als Preisverhältnis zwischen zwei Währungen.
Das Angebot der GEMSASIA beinhaltet ca. 140 Währungspaare
Etwa 85% der weltweiten Devisen-Handelsaktivitäten befassen sich allerdings nur mit den folgenden Währungen: US Dollar, Japanischer Yen, Euro, Britisches Pfund, Schweizer Franken sowie die Australischen, Neuseeländischen und Kanadischen Dollar.
Währungen werden immer in Paaren gehandelt. Es ist nicht möglich nur den US-Dollar zu kaufen, man tauscht immer Euro gegen Dollar, Dollar gegen Yen und so weiter. Deswegen werden Währungskurse auch immer in Paaren angegeben. Gehandelt wird rund um die Welt und üblicherweise ausschließlich werktags (der Dollar wird an US-Feiertagen nicht gehandelt; der Euro nicht am 1. Mai) rund um die Uhr (So 23h – Fr 23h MESZ), so dass die Beteiligten jederzeit auf relevante Ereignisse reagieren können. Inzwischen bürgert es sich aber durch Online-Händler immer mehr ein, dass auch während des Wochenendes Währungen gehandelt werden können. Im FOREX-Markt handeln die Teilnehmer gewöhnlich mit Margin-Einsätzen – üblicherweise in der Größenordnung von 0,5 bis 2 Prozent des Handelswertes. So sind etwa, um im FOREX-Markt eine Million US-Dollar zu bewegen, bei 1 % Margin lediglich 10.000 US-Dollar Sicherheitsleistung notwendig. Dadurch entsteht eine Hebelwirkung, so dass sich trotz der relativ geringen Schwankungen der Wechselkurse in kurzer Zeit extreme Gewinne ergeben können. Das engagierte Strategieteam der GEMSASIA analysiert kontinuierlich alle Märkte und verschafft Ihnen so die nötige Übersicht, um aktuelle und sich ankündigende Trends zu deuten und davon zu profitieren. Unsere Marktanalysen und Prognosen werden durch topaktuellste Nachrichten der in Frage kommenden Länder untermauert und ständig ergänzt. Unsere Trendanalysen und spezielle Charttechniken zeigen zukünftige Tendenzen auf.
Handel auf Margin-Basis: Der Handel auf Margin-Basis ermöglicht es, Kapitalmarktprodukte zu kaufen oder zu verkaufen, deren Wert das zum Handel verfügbare Kapital eines Investors übersteigt. Devisenhandel wird üblicherweise über Margin-Konten und meistens zu relativ kleinen Margin-Beträgen abgewickelt.
Kassa, Termin und Swap Geschäfte:
Kassageschäfte: Es gibt verschiedene Geschäftsarten im Devisenhandel, wobei der Zeitpunkt der Erfüllung der Lieferverpflichtungen darüber entscheidet, um welche Geschäftsart es sich handelt. Generell können folgende Geschäftsarten unterschieden werden: Kassa-, Termin- und Swapgeschäft sowie Futures.
Die Basistransaktion des Devisenhandels ist das Kassageschäft, welches auch Spotgeschäft genannt wird. Die beiderseitige Kontrakterfüllung (Valutierung) erfolgt beim Kassageschäft in der Regel zwei Arbeitstage nach Abschluss einer Transaktion.
Termingeschäfte: Nicht zu trennen vom Termin- ist das Swapgeschäft, welches die Kombination einer Kassatransaktion mit einer gleichzeitigen Termintransaktion darstellt. Um Verwechslungen der beiden Arten von Termingeschäften zu vermeiden, benützen Händler den Ausdruck “Outright”-Transaktion, wenn es sich um ein einfaches Termingeschäft handelt, das nicht Teil einer Swap-Operation ist. Bei Swap-Geschäften werden die Terminkurse nicht direkt als solche notiert.
Swap und Zinsdifferenzgeschäft: Ein Swap ist eine Vereinbarung zwischen zwei Vertragspartnern in der Zukunft Zahlungsströme auszutauschen. Diese Vereinbarung definiert wie die Zahlungen berechnet werden und wann sie fließen.
Grundlage für die Berechnung eines Devisentermingeschäfts ist der aktuelle Kassakurs. Durch die in der Zukunft liegende Fälligkeit eines Devisentermingeschäfts beeinflusst auch die Differenz zwischen den Zinssätzen der beteiligten Währungen den Terminkurs. Diese Zinsdifferenz wird bei der Kursberechnung durch den Swapsatz berücksichtigt. Der Swapsatz quantifiziert die Zinsdifferenz zwischen zwei Währungsräumen.
Devisenoptionen: Neben Futures und Termingeschäften bieten Optionen eine weitere Möglichkeit, eine Währung in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Optionen sind Verträge, die den Preis festlegen, zu dem ein bestimmter Betrag in einer Währung an einem -, oder bis zu einem künftigen Datum (dem Verfallsdatum) gekauft werden kann. Anders als bei Forward- und Futures-Kontrakten ist der Inhaber einer Option jedoch nicht zur Abwicklung der Transaktion verpflichtet, wenn er dies nicht wünscht. Eine Option ist, wie der Name schon sagt, das Recht, nicht aber die Pflicht, zu kaufen oder zu verkaufen. Im Unterschied zu Forwards und Futures muss der Preis, zu dem die Währung gekauft oder verkauft werden soll, nicht dem aktuellen Terminkurs entsprechen.
Calls und Puts: Europäische Optionen können nur am Verfalldatum ausgeübt werden, amerikanische Optionen dagegen zu jedem beliebigen Zeitpunkt bis zum Verfalldatum. Es gibt zwei Typen von Optionen: Calls und Puts. Der Käufer eines Calls erwirbt das Recht, jedoch nicht die Pflicht, den Basiswert an oder bis zu einem bestimmten zukünftigen Datum zum Ausübungspreis zu kaufen. Der Verkäufer ist hingegen verpflichtet, den Basiswert an oder bis zu einem bestimmten zukünftigen Datum zum Ausübungspreis zu verkaufen, falls der Inhaber der Call-Option sein Recht ausübt. Das Gleiche gilt umgekehrt im Falle von Puts.
Share/SaveSpekulation:
Der Börsenprofi Andre Kostolany beschreibt einen Spekulanten folgendermaßen: „Für mich ist der Spekulant der intellektuelle, mit Überlegung handelnde Börsianer, der die Entwicklung der Wirtschaft, der Politik und der Gesellschaft richtig prognostiziert und davon zu profitieren versucht.“